Mesh hatten zum Auftakt der deutschen Termine im Rahmen der „Touring Skyward Tour 2016“ in die Kölner Essigfabrik eingeladen. Als Unterstützung dabei, die in Deutschland noch unbekannten Empathy Test und Daniel Graves Projekt Aesthetic Perfection.

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Die junge Band Empathy Test, betrat an diesem Abend zum ersten Mal eine Bühne in Deutschland. Das Kölner Publikum, welches schon recht zahlreich vor Ort war nahm die Band freundlich auf und der psychedelisch angehauchte Sound der Band kam ziemlich gut an, wobei ich mir schwer vorstellen kann, dass diese Band einen hohen Bekanntheitsgrad erlangen wird. Dafür waren mir die Songs nicht „griffig“ genug. Um dies aber abschließend zu beurteilen müsste man sich das Ganze aber sicher nochmal auf CD genauer anhören.

Ganz anders sieht das bei der zweiten Vorband „Aesthetic Perfection“ aus. Hier ist der Bekanntheitsgrad um ein vielfaches höher.  Passend zum Headliner, erfuhr die Setlist eine Anpassung. So waren es an diesem Abend die poppigeren Songs aus dem Repertoire von Daniel Graves, die zum Zuge kamen. Kein „The New Black“, kein „LAX“ und selbst am Outfit wurde gewerkelt um dem Mesh Publikum gerecht zu werden. Durch und durch Profi der Mann. Trotz dieser Änderungen macht ein Live Auftritt von „Aesthetic Perfection“ immer noch Spaß, auch wenn ich zugeben muss, dass mir der Auftritt im Rahmen des Amphi Festivals besser gefallen hat.

Doch das Hauptaugenmerk lag an diesem Abend ja sowieso beim Headliner. Bei Mesh stand vor allem das neue Album „Looking Skyward“ im Vordergrund.

Satte 11 von Songs 22 Songs stammten vom neuen Album. Das ist mal eine Ansage.  Für die Nostalgiker hatte die Band aber auch ein paar Schmankerl parat. „Little Missile” z.B. gab es Live schön länger nicht mehr zu hören und mit „Waste of Time“ gab es dann sogar einen ganz alten Song zu hören. Ansonsten regierten aber die aktuellen Songs die Setlist, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Tracks wie „The Ride“ oder „Runway“ funktionieren Live fast noch besser als auf CD.
Mesh hinterließen jedenfalls ein begeistertes und zufriedenes Publikum.
Das vermutlich jedem irgendein Song in der Setliste fehlte, ist angesichts der ausschweifenden Discographie kein Wunder.

Insgesamt war der Sound in der Essigfabrik schon mal besser, aber noch im Bereich des erträglichen.

Als Fazit: Ein rundum gelungener Abend, mit zwei interessanten Vorbands und einem gut aufgelegtem Headliner.
Wer die Gelegenheit hat, sollte Mesh ruhig auf dieser Tour einen Besuch abstatten.

 

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[tabby title=”Audiographie”] [tabby title=”Setlist”]
  • Intro (End of the World)
  • My Protector
  • Once Surrounded
  • Paper Thin
  • Hold It Together
  • Little Missile
  • The Ride
  • Tactile
  • Waste of Time
  • The Traps We Made
  • Last One Standing
  • To Be Alive
  • Circles
  • Kill Your Darlings
  • Runway
  • Just Leave Us Alone
  • The Fixer
  • Friends Like These
  • Taken For Granted
    Encore:
  • Before This Worlds Ends
  • Born To Lie
    Encore 2:
  • From This Height
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