PNE blickt nun fast auf 25 Jahre Bandgeschichte zurück und passend zu diesem Jubiläum passiert auch wieder was in Sachen Veröffentlichung. Mit der „Control EP“ rückt man sich also wieder ins Rampenlicht und rein quantitativ lässt man mit satten 11 Tracks schon mal nichts anbrennen. Der Titelsong „Control“ lässt einen direkt aufhorchen. PNE sind wieder da wo alles begann, zumindest musikalisch. Purer EBM ohne Schnörkel und Schnickschnack steht auf der Tagesordnung und das klingt erstaunlich frisch und gut. Ein klarer Fall für die Clubs. „Control“ gibt es einmal als zu bevorzugende Extended Version, aber auch 7“inch Mix. AD:KEY haben sich dem Song dann noch als externe Remixer angenommen und ihren Job sehr gut erledigt.

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„Therapy“ erinnert mich an einen alten PNE Track auf dessen Titel ich aber nicht mehr komme. Ebenso wie „Control“ bedient man sich auch hier klassischer Elemente.

„Electronic Bodies“ und „Mercy“ hauen in die gleiche Kerbe, lassen qualitativ keinen Zentimeter nach und alleine schon diese 4 Tracks hieven diese EP in die oberen Punkt Regionen. Mit „Chapter One“ und „Chapter 2“ lässt man dann dem experimentellen Treiben freien Lauf. Jetzt klingt es eher nach einem Filmsoundtrack oder Hintergrundmusik für ein Computerspiel? Wie auch immer, beide Tracks haben Ihren Reiz, heben sich aber deutlich von den anderen Songs ab. Insgesamt bietet PNE einen verdammt starken Ausblick auf das kommende Album.