Die Band Pre/Verse wurde vor knapp 3 Jahren ins Leben gerufen und besteht aus dem Straftanzsänger Kai Schwenkler, dem Gitarristen Hilger Tintel, dem Drummer Andreas Schmitz, Keyboarderin Dae Joon und Bassistin Neila Fynn. Produziert wurde das Ganze von José Alvarez-Brill (u.a. Wolfsheim, Witt) sowie Krischan Jan-Eric Wesenberg (u.a. Rotersand). Musikalisch sind die genannten Bands als Mischung eine gute Ausgangslage für das was man zu hören bekommt. Pre/Verse bewegen sich vorwiegend im elektronischen Sektor, irgendwo zwischen Depeche Mode und Nine Inch Nails. So richtig auf ein Genre festlegen mag ich mich da aber nicht, denn nirgendwo scheint diese Band perfekt reinzupassen. {IMAGE(267)}Pre/Verse besetzten da lieber erfolgreich eine Nische und entgehen so natürlich auch erfolgreiche jedem direkten Vergleich. Was man Herrn Schwenkler gar nicht zugetraut hätte, ist der unheimlich variable und facettenreiche Gesang. Genauso verhält es sich mit den Synthiesounds, die nicht nach Preset klingen und auch nicht in die Richtung Kirmestechno abdriften. Pre/Verse schaffen mit „Obstacles“ ein rundum gelungenes Debutalbum, welches den ein oder anderen Song enthält der das Zeug zum kleinen Szenehit hat. Das MHD ist dabei sogar sehr hoch angesetzt, denn man braucht schon ein wenig Zeit um mit den Songs warm zu werden. Dafür wird man aber mit einem abwechslungsreichen, wenn auch mit kurzer Spieldauer ausgestattetem Album beglückt.

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