Im Pressetext stand es schon geschrieben. Was soll man zu Project Pitchfork eigentlich noch schreiben? Nun wie wäre es z.B. mit dem Umstand das man nach der kurzen kreativen Pause, ein klasse Album nach dem anderen auf den Markt gebracht hat? Oder das, das letzte Album „Black“ auch heute noch des Öfteren in Rotation meinen CD Play heimsucht? Wie auch immer. Project Pitchfork ist aus der dunklen Electroszene einfach nicht mehr wegzudenken. Daran wird auch dieses Album nichts ändern, obwohl es sicher nicht zu leicht vertraulichsten gehört. Bei den beiden letzten Alben war es „Liebe auf den ersten Blick“. Bei „Blood“ ist das nicht so. Nach dem ersten hören, war ich sogar nocht soweit zu sagen: „Hmm ganz schön Blutleer“. Diesmal waren dann mindestens drei Anläufe nötig um sich ein Bild von dem Album zu machen. Denn „Blood“ hantiert nicht so freizügig mit großen Melodien wie dies noch das Vorgänger Werk „Black“ tat. Pitchfork 2014 sind um einiges sperriger und verzwickter. „Blood-Loss“ ist da noch der Song, der einen als erstes Anspringt. Hier findet man die eingängige Melodie sofort und irgendwie erinnert mich das Stück von der Rhythmik her sogar an einen klassischen Walzer. Das krasse Gegenstück dazu bildet der Song „Blood-Moon“. Hier gibt es soviele Breakbeats das man nur schwerlich Zugang zu dem Track findet. “Blood-Stained” und “Blood-Money” sind dann für die energiegeladenen Momente zuständig. Richtig spannend wird es dann mit „Blood-Shed“. Eigentlich könnte man dies als Ballade werten, doch wird der Träumende Hörer ständig unterbrochen. Kein einfacher Song.
Insgesamt kann man „Blood“ jedem Pitchfork Fans ans Herz legen (wobei diese vermutlich eh schon lange die Collectors Edition in den Händen halten). Hörer denen Pitchfork erst seit kurzen was sagt, sind vielleicht mit „Black“ besser dran, es sei denn man sich bewusst das man hier nicht die einfache Darkelectroscheibe serviert bekommt, sondern sich schon ein wenig einhören muss. Wer das schafft, wird aber belohnt, auch wenn ich persönlich in der langen Diskographie von PP das Album irgendwo im guten Mittelfeld einordnen würde.

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