Rotersand – I Cry

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1.0 MusikRotersand - I Cry
1.0 MusikRotersand - I Cry

Mit gehöriger Verspätung, schließlich wurde diese EP schon vor knapp einem Jahr angekündigt, liegt nun endlich neues Lauschgift der Marke Rotersand vor.
Der Titelgebende Track eröffnet dann auch konsequenterweise die CD. „I Cry“ in der Rework Version konzentriert sich darauf die Tanzflächen zu füllen. Clubversion nennen das andere Bands. Doch auch in diesem getrimmten Outfit bleibt „I Cry“ ein sehr schicker Song.
Nicht minder Cluborientiert zeigt sich auch der zweite Song „Call Me Stupid“. Bis dato unveröffentlicht, knüpft der Song dort an wo Rotersand mit „1023“ aufgehört haben. Vom Klangbild her hätte „Call Me Stupid“ auch sehr gut auf dieses Album gepasst. Alt bekanntest gibt es dann mit „I Am With You“, wobei der „Stripped Edit“ dem Song nicht unbedingt ein ganz neues Gefühl verpasst sondern lediglich die Grundlage ein wenig ändert, welche nun elektronischer Natur ist.
Es folgt die erste Fremdarbeit mit dem „Evendorff Remix“ von „I Cry“. Mit der Clublastigkeit des Openers kann dieser Remix nicht konkurrieren, widmet sich dafür dem Song und lässt Tanzbeine Tanzbeine sein. Dabei gibt es gar nicht so großartige Änderungen. In den 80ern hätte man vermutlich Extended Version in die Tracklist geschrieben. Mir persönlich gefällt der „Evendorff Remix“ sogar besser als das Original.
Doch Rotersand sind natürlich auch eine Band die in den Clubs gerne gespielt wird und mit „Rushing“ im Club Recut erfüllt man wieder alle Normen um für die Tanzflächen Beschallung sorgen zu dürfen.

„Mission“ sorgt dann für eine Premiere. Zumindest kann ich mich bislang nicht an einen Gastsänger bei Rotersand erinnern. Jay Smith von Deviant UK ist die unterstützende Stimme bei diesem rasend schnellen Song.
Der „Autoaggression Remix“ von Shelter ist dann wie erwartet sehr experimentell ausgefallen und sich nicht jedermanns Geschmack. Ein Remix von Inner World schließt dann eine abwechslungsreiche und gelungene EP.
Die limitierte Auflage hält dann noch eine DVD bereit. Neben einem 25 minütigem Interview gibt es noch 3 Livesongs die in Köln auf der gemeinsamen Tour mit Covenant und Client gefilmt wurden. Zwar klingt der Text im Booklet schon irgendwie entschuldigend für diese Aufnahmen doch bringen sie das Gefühl eines Rotersand Gigs ganz gut rüber. Um ehrlich zu sein wäre ich vermutlich der erste der sich eine DVD eines kompletten Aufritts sichert, wenn die 3 Clips als Maßstab nehmen ließen.

Die „I Cry“ EP ist ein rundum gelungener Einstand für das Trio bei ihrem neuen Label.

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