[:SITD:] – Icon:Koru

0
4
[adrotate group="5"]

Mit “Icon:Koru” zelebrieren  [:SITD:] ihr 15tes Jubiläum und bringen das fünfte Studioalbum unters Volk. Das neue Album ist gleichzeitig der Versuch den eigenen Grenzen zu entkommen, die im Laufe der Zeit wie von selbst entstanden sind.  Dabei möchte man aber die Trademarks, die [:SITD:] so unverwechselbar machen, natürlich nicht aufgeben. Ein fast unmögliches Unterfangen, und  so sind die musikalischen Änderungen zum letzten Album auch eher zaghaft und wohldosiert. Kritiker werden hier dennoch von Stillstand sprechen. Doch warum sollte man ein funktionierendes, musikalisches Grundgerüst völlig über den Haufen werfen? Der Ruhrpottkombo tut gut daran, an den eigenen Stärken festzuhalten. [:SITD:] sind unverwechselbar!

Wie auch immer man dazu steht, muss man [:SITD:] attestieren das man nun über einen langen Zeitraum sich im oberen drittel aufgehalten hat. Dort wird man auch mit diesem Album landen, auch wenn mir persönlich der Vorgänger lieber war. So richtig mag der Funke nicht überspringen. Klar, da sind vereinzelte Songs (Code:Red, Atemlos) wo dies mühsam gelingt, in der Summe jedoch nur bedingt.

Icon:Koru ist vielleicht am besten mit Bestie:Mensch vergleichbar. Zum Jubiläum haut die Band aber nicht nur einfach ein neues Album raus, sondern verknüpft das ganze noch mit der “15th Anniversary Collector’s Box” Eine fette extra Beilage zum angenehmen Preis. 4 CD mit satten 43 unveröffentlichten bzw. schwer zu bekommenen  Songs gefüllt runden den Geburtstag der Band ab.

Shadows in the Dark sitzten nach 15 Jahren ganz schön in der  Klemme. Die Gefahr langweilig zu werden besteht mit jedem weiterem Album, sich neu zu erfinden gefährdet die bestehende Fanbase. Egal wie sie es auch machen, ist es wohl falsch.