Drei Jungs aus Hamburg, beschlossen 2001 als Sono, ihre musikalischen Ideen unters Volk zu bringen. 2009 gab es das letzte Album. Die Fans mussten also ganz schön lange Warten. Als ein Fan, der Band würde ich mich nicht bezeichnen. Eher schon als Ignorant, denn allzu viel hatte ich mich in der Vergangenheit nicht Sono beschäftigt.

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Das 5te Album „Backyard Opera“ fand nun aber doch den Weg in meinen Player. Sono machen Popmusik. So richtig „Szene“ sind Sono nicht. Dennoch gab es eine gemeinsame, kleine Tour mit Rotersand und „Backyard Opera“ ist musikalisch sowieso über jeden Zweifel erhaben. „Here Comes The Night“ als Opener, beginnt sehr ruhig aber mit einer enormen Strahlkraft. „Cupid“, als aktuelle Single, zeigt Sono gleich von der poppigen Seite. Wer bei „Pop“ gleich die Augen verdreht, dem sei schnell noch gesagt, dass Sono mit dem Kram aus dem Radio nur wenig gemeinsam haben. „Cupid“ spielt mit den Genres, Dub-Step und House. Klasse Song. „Heaven Is In Hell“ hat dann vom Feeling her, das Zeug zum Sommerhit! „Supersonic“ lässt dann die Tanzbeine zucken. Ein klasse Popstampfer, der sich dann doch nach „Szene“ anfühlt. Gerade Fahrt aufgenommen, nimmt „Move On“ den drive aber gleich wieder raus. Eine lockere, Ballade eben. Bislang alles mehr oder weniger Ohrwürmer. Den Song „Same same same“ bekommt man aber sicher nur schwer aus den Ohren. Noch ein Highlight ist die Coverversion des Tanita Tikaram Klassikers „Twist In My Sobriety“. Das Original habe ich eigentlich nie wirklich gemocht, aber diese Version hier ist wirklich Klasse!

Sono greifen mit „Backyard Opera“ zu den Popsternen! 15 Tracks, von denen keiner ein Füller ist. Ein perfekter Sommersoundtrack.

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Kategorien: Bands
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