Syntec im Interview

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Das Synthpop Duo „Syntec“ kehrt nach 21 Jahren der Funkstille zurück. Alleine das ist Grund genug um Tobi und Uwe mit ein paar Fragen zu löchern.
Hallo, wie geht es Euch?

Tobi: Alles ganz prima. Läuft bei mir, wie man aktuell so sagt.
Uwe: Mir geht es gut. Ich habe noch eine Woche Urlaub und erledige viele Dinge, die liegen geblieben sind. Also trotz Urlaub volles Programm. Nächstes Jahr geht es dann wieder auf Urlaubsreise.

Was habt Ihr die knapp 21 Jahre, in denen die Band auf Eis lag, eigentlich getrieben?
[insert-products catalogue_url=”https://www.uselinks.de/syntec/” product_ids=”7190″ product_count=”1″ products_wide=”1″ ]Uwe: Das zähle ich lieber nicht auf, sonst wird die Seite gesprengt Aber im Ernst, generell hat mich meine berufliche Tätigkeit zeitlich sehr in Anspruch genommen. Vor 12 Jahren habe ich ein Haus erworben, in und an dem viele Sanierungsarbeiten gemacht werden mussten. Da ich das fast ausschließlich alles selber mache, nimmt das sehr viel Zeit in Anspruch. Mittlerweise ist fast alles neu. Momentan bin ich bei den Abschlussarbeiten im Badzimmer.
Tobi: Ich habe damals mein Studium abgeschlossen und mich in der Zwischenzeit auf meine berufliche Karriere konzentriert. Auch ich bin beruflich sehr involviert, das macht es nicht immer leicht, Zeit für die Band zu finden.

Warum nun das Comeback?
Uwe: Tobias und ich haben uns zufällig beim OOMPH!-Konzert in Wolfsburg am 20.10.2012 getroffen. Wir haben über die alten Zeiten geplaudert und gemerkt, dass wir beide die Lust verspüren, mit SYNTEC weiter machen zu wollen. Also haben wir die Arbeiten wieder aufgenommen.
Tobi: Wir haben auf einem kleinen Festival mit Blind Passenger in Berlin gespielt. Just for fun. Die Resonanz war großartig. Als ich dann noch mitbekommen hatte, dass angesagte Szene-Größen in der ersten Reihe ordentlich Stimmung machen (Anmerkung: Dennis Schober von Solitary Experiments) dachte ich, dass es wohl an der Zeit ist, den „Löwen zu wecken“. (lacht)

Was darf der Hörer erwarten? Die zwei Jahrzehnte werden in eurem Sound doch sicherlich Spuren hinterlassen haben.
Uwe: Unser Album „The beginning“ beinhaltet sowohl die konsequente Weiterentwicklung des SYNTEC-Sounds als auch Tracks, die den ursprünglichen musikalischen Ausdruck von SNTEC wiedergeben. Für mich eine sehr gelungene Mischung.
Tobi: Ich bin der Meinung, dass ich mich sowohl textlich als auch gesanglich weiter entwickelt habe. Ich hoffe, der geneigte Hörer wird das auch so sehen

Was hat sich für euch persönlich in musikalischer Sicht geändert? Geht ihr heute anders vor?
Uwe: Prinzipiell hat sich nichts geändert. Die musikalischen Kompositionen kommen von mir und die Texte von Tobias (Ausnahme: „Catch my fall“ Text von Nick Page und „Back to the beginning“ Text von Hartwig/Page). In der Regel wird der Text in die Komposition eingearbeitet.

Habt ihr euch schon daran gewöhnt, dass eure Musik nicht mehr auf einem Mixtape getauscht wird, sondern via Sekunden via Download?

Tobi: Ich finde das eher praktisch. Das gesamte Konsumverhalten hat sich ja radikal geändert.
Uwe: Das ist der aktuelle Fortschritt, der an uns, unabhängig von einer sehr langen SYNTEC-Pause, natürlich nicht vorbei gegangen ist. Für mich ist das die aktuelle Normalität.

Heute schon ein Pokémon gefangen?
Uwe: Das ist eine Welle, die irgendwann wieder vorbei sein wird. Das Thema ist für mich uninteressant.
Tobi: Ich gestehe, ich lese lieber ein anspruchsvolles Buch!

SYNTEC live? Ist da was geplant?
Uwe: Priorität haben die Veröffentlichungen unserer Single und unseres Albums. Danach stehen wir als Live-Act wieder zur Verfügung. Aktuell ist noch nichts geplant.

Welche CD habt ihr euch als letztes gekauft?
Uwe: David Sylvian „A victim of stars“
Tobi: „Thirty One“ von Jarryd James

Was haltet ihr von Streaming-Angeboten?
[insert-products catalogue_url=”https://www.uselinks.de/syntec/” product_ids=”7242″ product_count=”1″ products_wide=”1″ ]Uwe: Ich habe lieber eine persönliche Musiksammlung (Schallplatten, CD’s, Downloads).
Tobi: Halte ich für eine legalisierte Ausbeutung von Urhebern. Ganz schlimm!

Vielen Dank für eure Zeit, das letzte Wort gehört euch.
Uwe: Ich hoffe, dass das neue SYNTEC-Material Zuspruch findet. Es ist ein total geiles Gefühl, wenn man sieht, wie viele Fans uns über viele Jahre die Treue gehalten haben. Vielen Dank.
Tobi: Amen!

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