Freitag, Januar 21, 2022

Terrolokaust – Dissensions

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AllgemeinTerrolokaust - Dissensions

3 Jahre haben die Spanier ins Land ziehen lassen, bevor sie den Nachfolger des Albums „Spit The Poison Out“ fertiggestellt haben. Terrolokaust haben diese Zeit aber gut genutzt. 2016 klingt ihr Mix aus EBM und Rock noch um einiges präziser und stimmiger. Gleich der Opener „Evade All Traps“ zeigt, dass man gewillt ist die in den Songs wohnende Kraft, nach außen zu tragen. Ein Knaller Auftakt mit „Hallo Wach Effekt“. Gleichzeitig macht schon der erste Song klar, dass Terrolokaust ihren eignen Stil haben und nur schwer mit anderen Bands verglichen werden können. Dies liegt in erster Linie an der Rock Attitüde, die jedem Song zuneigen ist selbst wenn man von Gitarren überhaupt nichts hört. Man kann sich das ungefähr so vorstellen: Die Jungs schreiben einen Rocksong und feilen diesen bis auf das letzte Gitarrenriff aus um dann nach und nach die Instrumente durch elektronisch Klänge zu ersetzten. Lediglich die Gesangsspur bleibt unverändert. Das kling erfrischend ungewöhnlich. [insert-products catalogue_url=“https://www.uselinks.de/terrolokaust/“ product_ids=“7238″ product_count=“1″ products_wide=“1″ catalogue_id=“24″]
Die Stilistische Bandbreite konnte die Band noch einmal etwas erhöhen. So drängt „A Masochist`s Tale“ mit sehr ungewöhnlicher Rhythmik an den Hörer heran. Beim Titelsong muss aber, meiner Theorie folgend etwas schiefgelaufen sein. Dissensions ist mehr Rocksong als irgendwas anderes. Da haben sie doch glatt vergessen, EBM einfließen zu lassen. Der großartige Refrain entschädigt einen aber dafür wieder. Apropos Refrain, wie man so etwas mitreißend und eingängig gestalten kann, zeigt „I`ve Heard It All Before“. In „Pursuit Of Rain“ packt die Band dann so ziemlich alles was sie hat. Rock! Knallenden EBM, große Melodien und Breaks die ich so eher Dismantled zugordnet hätte.
„Pay The Price“ muss hier noch unbedingt Erwähnung finden. Wer beim dem Refrain nicht mitgerissen wird muss taub sein! So spielen sich die Spanier durch 12 Songs, mit mal mehr mal weniger Gitarren Einsatz. Aber auch egal wie der Song angelegt ist, ergibt sich ein geschlossenes Gesamtbild. „Dissensions“ revolutioniert die Szene nicht, fügt aber einen frischen Farbklecks hinzu und ist für alle diejenigen interessant die den 08/15 Clubsequenzen entfliehen möchten, denn die finden sich hier nicht mal ansatzweise.

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