Donnerstag, Oktober 21, 2021

The Dark Unspoken – Fallen Demon E.P.

REVIEW OVERVIEW

wert[U]ng
69 %
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Die beiden beigefügten Zettel habe ich erstmal ziemlich achtlos zur Seite gelegt, denn bei dem was da meinem Briefkasten entsprungen ist handelt es sich doch um einen klaren Fall.

„ The Dark Unspoken“ und “Fallen Demon” dazu das dunkel gehaltene Cover. Da hat sich entweder jemand vertan und mir seine Darkirgendwasmetal CDR zugeschickt, oder mich erwartet eine richtig böse mit bis zum erbrechen verzerrte „Gesangsstimme“ mit einen Hammerstumpfindustrialebmbeat im Hintergrund. Doch so leicht macht es mir die Band aus Lemgo dann doch nicht. Diesen Irrturm musste ich bereits nach ca. 25 Sekunden erkennen.
Was mich dann doch wieder dazu veranlasst die Infoblätter zu studieren. Also von wegen Deathmetal. „The Dark Unspoken“ bestehen seit 1997 und bezeichnen ihre Musik selbst als im Dark-Electro Umfeld angesiedelt (wenigstens mit dem Dark hatte ich recht). Der Opener „Step by Step“ erinnert mich irgendwie an „Deine Lakaien“, ja sicher der Song hat bestimmt nicht die „tiefe“ einer Horn Produktion, es fehlt auch die Stimme von Veljanov, doch vom Feeling her kommt das schon hin. Fast schon enttäuscht muss ich auch beim ersten Song schon feststellen, dass auch die von mir erwartete verzerrte „Gesangsstimme“ nicht zu hören bekomme.
Track 2 erfüllt da schon viel eher meine Erwartungen, leider dröhnt der Bass den Rest des Stück „Fallen Demon“ so zu das es auf mich den Eindruck einer übersteuerten Aufnahme macht. „Never Pray” setzt dann das erstemal auf Sprachsamples, die mir auch irgendwoher bekannt vorkommen, aber ich komme einfach nicht drauf aus welchem Film die entliehen worden sind. Tut auch nichts zur Sache. Das CD Highlight ist für mich der Track „Visions Deceased – (crunch mix)”, der ordentlich nach vorne rumst, ohne die Einschränkungen des zweiten Stückes. Den Abschluss bildet dann noch ein Remix der Menichal Servants der den Titel „Visions Deceased“ vollkommen auf den Kopf stellt und aus Dark Electro ein Minimal Electro Stück zaubert, nicht uninteressante Variante.

Insgesamt wissen „The Dark Unspoken“ zu überzeugen, vor allem da ihre Musik abwechslungsreich daher kommt, das was noch fehlt ist die fesselnde Melodie, der Refrain der sofort im Ohr hängen bleibt. Ein Ohrwurm eben, der fehlt nämlich auf dieser EP. Die MCD kann für 4 € direkt bei der Band bezogen werden, wer sich selber vorher ein Bild davon machen möchte, kann dieses am 10.07.2004 im Grenzfrequenz Radio-Magazin tun.

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