Die durchgeknallten Techno/Break Beats Punks von The Prodigy haben ein neues Album zusammengeschraubt. Was kann man von „No Tourists“ erwarten? Nun die Antwort darauf wäre Recht einfach: „The Prodigy“.

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Es ist eigentlich ein Extrakt aus dem was man bereits kennt. Die Zeiten von psychedelisch angehauchten Songs wie seinerseits z.B. „Narayan“ sind vorbei. Heutzutage kommt die Band mit 3 bis 4 Minuten konzentriertet Schlichtheit aus. „Need Some1“ ist da geradezu ein Paradebeispiel. Dies ersten 21 Sekunden nerven enorm. Das ist purer Technoterror. Und genau so geht der Song weiter. Einfach geradeaus ohne zu Überlegen mitten in die Fresse.
Dabei kommen viele typische Beats zum Einsatz. In irgendeinem Forum habe ich den Begriff: Funktionsmusik letzten gelesen und das passt hier ehrlich gesagt wie die Faust aufs Auge.
Man könnte den Eindruck gewinnen, die Band habe sich die Song Ideen zum letzten Album nochmal vorgenommen und auf das wichtigste reduziert.

Das knallt zwar ordentlich, wird aber dann doch schnell sehr langweilig und in der Summe klingt das Album dann ein wenig uninspiriert. Da bleibt leider einiges liegen. „Boom Boom Tap“ ist da ein Paradebeispiel.
The Prodigy scheinen die Ideen auszugehen. Ein Abbild ihrer Selbst sozusagen. „No Tourist“ wird höchstens Prodigy Hardcore Fans überzeugen. Und ja! Musikalische Abrissbirnen wie „Give Me A Singal“ funktionieren immer noch, aber auf Albumlänge ist das hier gebotene zu wenig.