Unterschicht – Dreckig und Laut

REVIEW OVERVIEW

wert[U]ng
45 %
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Das Duo „Unterschicht“ hat es mit Bandname und Albumtitel beinahe geschafft sich gleich selbst zu beschreiben, einzig ein weiteres Attribut fehlt noch. Zu Beginn wartet das Album mit einem überraschend ruhigen Intro auf, doch das wird auch die einige Überraschung bleiben, denn in Folge gibt es stampfende Beats, jede Menge Sprachsamples, sowie hin und wieder Gesang. Möchte man den Songs des Duos etwas Positives abgewinnen, so ist es der schwungvolle Auftritt der sicher auf einigen Tanzflächen zu den entsprechenden Reaktionen führen wird. Ansonsten herrscht leider vorwiegend Tristesse und Langeweile. Eines dieser beiden Attribute wäre die passende Ergänzung zum Albumtitel.

Die immer gleichen, schon oft wo anders gehörten Klänge braucht man nicht wirklich in seiner CD Sammlung und wer sich beim Titel „Electropussy“ an die „Gothic Pussy“ von EXTIZE erinnert fühlt, hat schon einen guten Eindruck von der hier fehlenden Originalität.
Songs wie „Und nun Sex“ oder „Schlampe“ sorgen dann auch für das fehlende inhaltliche Niveau. Natürlich wird nun wieder irgendwer argumentieren das, dass doch alles nur Spaß ist, doch ich tendiere eher dazu, dass es irgendwann einfach langweilig wird. Womit wir auch schon bei der hauptsächlichen Schwachstelle dieser CD angekommen wären. „Laut und Dreckig“ ist weitgehend nichtssagend und davon hatten wir doch in der Vergangenheit schon genug Silberlinge.

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