Vainerz – I Try to Be

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Vainerz ist das gemeinsame Projekt von von Rico und Mario und fröhnt dem Synth Pop. Ich gebe gerne zu das meine Erwartungshaltung  eher bescheiden war, denn zumindest Rico kannte ich von seinem Projekt P24 her und da stieß nicht alles auf Gegenliebe. Überhaupt gibt es wenige, neue Synthiepopbands  die es wirklich wert sind gehört zu werden. Insofern also keine gute Ausgangsposition für Vainerz. Doch mit Mittelmäßigkeit und seichten Synthiepopschnulzen, hält sich das Duo gar nicht erst lange auf. „I Try To Be“ ist ein aufdringlicher Popsong, der an De/Vision oder Wolfsheim erinnert. Mit diesem Beat werden Hits gemacht! Große Fußstapfen also, aber Veinerz haben das Zeug da reinzuwachsen. Der Song ist kurz, knackig und der Refrain setzt sich im Ohr fest. Es stimmt eigentlich alles, angenehme Gesangsstimme, ein Schuss Kreativität, Clubappeal und eine fette Produktion sind die Markenzeichen dieser Single. Man ist schon fast geneigt zu sagen, dass „I Try To Be“ zu gefällig daher kommt. Das Fehlen eines Breaks oder ähnlichen gleicht die Spielzeit von knapp 3:30 Minuten aber wieder aus.

Zur Single gibt es gleich drei Remixversionen, die zusammen eine ausgewogene Mixtur bilden. Witzig ist dabei, dass zwei Remix Varianten von den beiden Musikern selbst stammen. Lediglich Parralox dürfen als „Externe“ ihre Hand an den Song legen und machen dabei das einzig richtige und schubsen den Song raus den Clubs und hinein in den Synthiepopschmelztigel.

Neben dem Titelsong gibt es noch die B-Side „Love Run“ welche im P24-Remix dargeboten wird (P24 ist das Projekt von Rico). Dieser Song zeigt deutlich, dass hier nicht mit einem „One Hit Wonder“ zu rechnen ist, denn auch „Love Run“ zeigt die gleichen Qualitäten wie „I Try To Be“.

Diese Single macht deutlich Lust auf mehr Klänge aus dem Hause Vainerz und trotz kleinem Label sollte es mich wundern, wenn dieser Song keine Spuren in der Szene hinterlässt.