Vogon Poetry begeben sich ins All und hat als Genre Swedish SciFiPop ausgegben. Erinnugen an S.P.O.C.K nicht ausgeschlossen. Vogon Poetry schaffen insgesamt 8 fein abgestimmte Synthpop Tracks, von denen mit „In Space No One Can Hear You Scream“ sich eine S.P.O.C.K Coverversion untergemogelt hat, welche sich als dunkler Elektropophammer entpuppt. Überhaupt ist eine der großen Stärken der Band die Melodieführung. Teilweise bei Bands wie Erasure abgeschaut, jedoch immer sehr „State Of The Art“ und recht eigenständig.

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Das Album versprüht einen ungemeinen 80s Charme ohne wirklich Retro zu sein. Ziemlich reduzierte Tracks, die ohne viel Schnickschnack direkt auf den Punkt kommen, bestimmen das Klangbild. „The Upside Down“ spielt mit Samples aus der Erfolgsserie „Stranger Things“ und irgendwie hätte ich mir diesen Song sogar als Abspannmusik vorstellen können. Der Opener braucht nur wenige Sekunden und schon hängt der Hörer fasziniert an der Gesangslinie von John Andersson. „Dangers of Space“ wird ein wenig schneller, aber auch hier mit einem großartigem Refrain ausgestattet.

„Children Of Mine“ ist dann die erste „Ballade“ des Albums, und hier spielt John Andersson seine Stimme endgültig in den Vordergrund. Im Hintergrund passiert musikalisch nicht wirklich viel und dennoch fesselt mich gerade dieser Track. Mit „Heart Of Gold” zielt man dann auf die Tanzflächen dieser Welt (oder anderer), während der Song „Spacewalk“ eher wieder ruhigere Töne anschlägt, dafür mit einem Ohrwurm Refrain ausgestattet ist. Vogon Poetry konnten mich schon vor 3 Jahren überzeugen und untermauern dies mit diesem Album erneut. Einziger Kritikpunkt: Es viel zu schnell vorbei. Gerademal 8 Songs sich vielleicht ein bissl wenig. Dafür haben es diese 8 in Sich und es müsse mit dem Teufel zugehen, wenn sich der Bekanntheitsgrad der Band nicht steigern ließen.

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Foto von Vogon Poetry
Kategorien: Bands
Updated 11 Monaten ago. Zurück zum Anfang.