Wie wenige andere elektronische Projekte unserer Zeit gelingt es dem New Yorker Universalgenie Mark Roberts, ein kontemporäres Manifest zu erschaffen, das unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Wünsche, Zweifel und Ängste bündelt und in einem Gesamtkunstwerk zusammenfasst. „Crossing Over“ ist ein Album, so zeitgeistig wie visionär, so vergangenheitsbewusst wie zukunftsgerichtet. Das ist für Roberts obligat: Wie wenige andere, weiß der Ausnahmekünstler, dass es keine Gegenwart ohne Vergangenheit geben kann, dass jede Sekunde Zukunft im nächsten Moment schon Gegenwart ist. Panta rhei, alles fließt – und der urbane, fesselnde, extravagante, emotional berührende Electro von WE ARE TEMPORARY allein gibt das Tempo vor.

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WE ARE TEMPORARY ist anders. Statt einer bestimmten Szene fühlt sich Roberts allerhöchstens der Musik selbst zugehörig, der obskuren, nächtlichen, wahrhaftigen Seite der Kunst. Witch House, EDM, Trip-Hop, Dream Pop, NuGoth, Post Rock oder Electro alter Schule werden von seinem rastlosen Genie geplündert und zu etwas Neuem, etwas Atemberaubendem zusammengesetzt. Alles, von der ersten Idee über die spektakulären Videos bis zum finalen Mix, entstammt deswegen auch seiner Feder, ein im Alleingang erdachtes und erschaffenes Konzeptwerk, das einen tiefen Einblick in seine Psyche und die Grundfesten der Welt erlaubt. Jeder, der WE ARE TEMPORARY einmal in den Kaninchenbau gefolgt ist, kehrt verändert daraus hervor. Gestärkt. Ein bahnbrechendes Werk ist Roberts mit „Crossing Over“ gelungen, ein Album, das uns die Schönheit des Lebens offenbart und zugleich Antworten liefert, weshalb wir sie nicht genießen können. Das, mit Verlaub, ist große Kunst. Das ist nicht weniger als ein wegweisendes Statement innerhalb der stetig voranschreitenden elektronischen Musik.

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Foto von We Are Temporary
Webseite: wearetemporary.com
Kategorien: Bands
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